Nachhaltigkeit im Dekanat Ludwigsburg

Nachhaltigkeit ist nicht nur für Politik und Gesellschaft, sondern auch für die Kirche ein wichtiges Thema. Wir Christ:innen sprechen meist nicht vom Schutz der Umwelt, sondern von der Bewahrung der Schöpfung, denn uns Menschen ist die Erde zur Bewahrung anvertraut. Dieses Geschenk Gottes ist gefährdet und gemeinsam können wir es für nachfolgende Generationen erhalten. Die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung bewusst wahrzunehmen, beginnt mit kleinen Schritten, sowohl im persönlichen Alltag als auch in der Kirchengemeinde und in kirchlichen Institutionen.
Hier zeigen wir Beispiele, wie alle einen Beitrag leisten können. Nachahmen und weitersagen!

Außenbeleuchtung zum Haus Edith Stein in Ludwigsburg Hoheneck

Mit der Erneuerung der Außenbeleuchtung von Parkplatz und Weg zum Haus Edith Stein trägt das Dekanat Ludwigsburg aktiv zum Klimaschutz bei. Die investive Klimaschutzmaßnahme wird durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ermöglicht.

Nach einigen Verzögerungen in 2024 sind die neuen Mastleuchten am Parkplatz und die Pollerleuchten entlang des Weges inzwischen eingebaut. Die Beleuchtung für Mitarbeiter:innen und Besucher:innen des Hauses Edith Stein ist durch die Maßnahme nicht nur optisch verschönert, sondern die Ausleuchtung von Weg und Parkplatz sind verbessert. Gleichzeitig wird durch neue Technik in den Leuchten CO₂ eingespart.

Gefördert durch:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Nationale Klimaschutzinitiative
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Für die Kirchengemeinden

Christinnen und Christen übernehmen heute auf vielfältige Art und Weise Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Sie engagieren sich für ökologische und weltkirchliche Projekte. Aus diesen vorbildlichen Aktivitäten können neue Handlungsprinzipien für mehr Klima- und Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung in Kirchengemeinden entstehen.

Hier einige (wertvolle) Links für Ihre Arbeit in den Gemeinden:

Fair, nachhaltig und regional Einkaufen

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung – foodsharing setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und ein nachhaltiges Ernährungssystem ein. Das Ziel ist es, die Verschwendung von Lebensmitteln bis zum Jahr 2030 zu halbieren und in der Folge zu beenden.
Foodsharing hat sich zum Ziel gesetzt, täglich unerwünschte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von Betrieben zu sammeln und weiterzuverteilen.
Foodsharing in Ludwigsburg
Foodsharing Standorte

Mit diesem Einkaufs-Finder, finden und genießen Sie Fair Trade Produkte in Ihrer Nähe
Fair Trade Deutschland Einkaufs-Finder

Einkaufsführer:
für Ludwigsburg
für Ditzingen und Umgebung
für Korntal-Münchingen
für Vaihingen Enz
für Pleidelsheim
für Freiberg (Direktvermarkter)
für Baden-Württemberg

Labelchecker – Orientierung im Label-Labyrinth mit Siegel-Bewertungen in den Kategorien Soziales, Ökologie und Glaubwürdigkeit
Nachhaltigkeit ist für immer mehr Menschen wichtig beim Einkauf. Das wissen auch Unternehmen und bringen auf ihren Produkten Siegel an, die „öko“, „bio“ oder „fair“ versprechen. Aber wie glaubwürdig sind diese Aussagen? Woran erkennen Konsument:innen wirklich ökologisch und sozial nachhaltige Produkte? Die Christliche Initiative romero hat über 60 Labels und Initiativen untersucht, um das für Sie herauszufinden.
Hier kommen Sie direkt zum Labelchecker

Handys als Kollekte – ab Herbst 2025: alte Mobiltelefone sammeln

Von Anfang September 2025 bis zum 11. Januar 2026 läuft die ökumenische Aktion „Handys als Kollekte". Die evangelischen und katholischen (Erz-)Diözesen und Landeskirchen im Land Baden-Württemberg regen ihre Kirchengemeinden und Einrichtungen dazu an, ausgediente und nicht verkäufliche Handys zu sammeln ‒ sei es im Gottesdienst, bei Gemeindeveranstaltungen oder durch das Aufstellen von Sammelboxen. 

Das Bischof-Sproll-Haus in Ludwigsburg (Schorndorfer Str. 31, 71638 Ludwigsburg) ist als Sammelzentrum registriert. Sie können dort gerne Ihre alten Handys in die Sammelbox geben. Weitere Sammelboxen werden in einzelnen Kirchengemeinden aufgestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Aktion Hoffnung

Ihre Kleidung ist in guten Händen, dank der Sammelcontainer der Aktion Hoffnung. Gibt es Kleidungsstücke in Ihrem Schank, die einfach nicht mehr passen, aus der Mode gekommen sind oder Sie einfach nicht mehr tragen, die aber noch in einem guten Zustand sind? Dann nichts wie los! Durch die Aktion Hoffnung werden in der ganzen Diözese gebrauchte Kleidung und Schuhe gesammelt.

Die Aktion Hoffnung ...
... steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kleiderspenden.
... stärkt Entwicklung.
… schont Ressourcen.
… leistet direkte Nothilfe.

Hier finden Sie alle Informationen zur Aktion Hoffnung

Ist eine Abgabestelle in Ihrer Nähe? – Containersuche über den Dachverband FairWertung